Nachdem wir uns nun einige Zeit mit einer Notlösung abgegeben hatten, wurde es langsam Zeit, neue Esszimmermöbel anzuschaffen. Vor allem ein neuer Tisch musste her, der endlich ausreichend Platz auch für größere “Gelage” bietet. Also mal wieder zu des Dänen Bettenlager und das Objekt der Begierde bestellt. Und weil es so schön dazu passt (und wir den zusätzlichen Platz gut gebrauchen können) kam gleich noch die passende Anrichte dazu.

Falscher Name auf Etikett
Natürlich haben wir auch beim bettenlagernden Dänen mal wieder interessante Erfahrungen über die Schwierigkeit mit Nachnamen gemacht. Ich buchstabiere der Dame bei der Bestellung noch:
“Oeser…mit Oe…O-e-s-e-r”
Wie sie dann immer noch darauf kommt, meinen Namen mit “Ö” und “e” zu schreiben, entzieht sich sowohl meiner Kenntnis als auch jedem Funken gesunden Verstandes. Das man sich später bei der Etikettierung der Möbel-Pakete aber nicht recht für eine einheitliche (meinetwegen auch falsche) Schreibweise einigen kann, schlägt dem Fass den Boden aus (siehe Bilder unten).
Nun aber wieder zum eigentlichen Thema. Auch wenn die Gartenmöbel gerade zu Weihnachten und Silvester durchaus gute Dienste leisteten, war von Anfang an klar, dass es nur eine Not- und Zwischenlösung sein kann. Es musste ein gescheiter Tisch her und groß sollte er sein. Fast zufällig fanden wir genau den richtigen Tisch beim Dänischen Bettenlager. Nach etwas Überlegen und Suche nach Alternativen, kamen wir dann letztlich wieder genau auf diesen Tisch zurück. Also bestellt, 10 Tage später abgeholt und die Einzelteile auf den Anhänger geladen (Anmerkung von Hela: Das war ‘Anhänger-Tetris’!). War ne ziemliche Schlepperei – massive Eiche hat auch im zerlegten Zustand ein durchaus bemerkenswertes Gewicht – das Ganze in die Wohnung zu schaffen, aber wir sind ja nicht aus Zucker.
Dann ging es ans Aufbauen. Erstaunlich einfach und schnell hatten wir den Tisch, die Stühle und die Bank errichtet. Den liegenden Tisch auf seine Füße zu stellen war dann nochmal ein anständiger Kraftakt…naja, das mit dem Zucker erwähnte ich ja bereits
Weniger schnell ging es mit der Anrichte voran. Gefühlte 123 Millionen Einzelteile und -Teil-chen mussten sortiert und in der richtigen Reihenfolge zusammengebaut werden. Wohl dem, der die Aufbauanleitung zuerst ließt und danach schraubt (Anmerkung von Hela: was ich in der Regel immer vorher machen – mit Schrauben zählen usw. – wofür ich mir dann immer die Lacher meiner männlichen Aufbaupartner einheimse). Männer tun sowas bekanntlich nicht gerne…also eigentlich überhaupt nicht. Das führte dann auch zu dem einen oder anderen kleineren Missgeschick, das sich aber relativ problemlos ausbügeln ließ. Gut, am Ende hatten wir zwei sehr massive Schrauben übrig und stellten fest, dass damit die Abdeckung befestigt wird, aber die hält auch so…
- Falscher Name auf Etikett
- Richtiger Name auf Etikett
- Alter Esstisch “festlich”
- Alter Esstisch ohne Deko
- Verpackungsterror
- Einzelteile
- Baufortschritt
- Esszimmer
- Esszimmer ist fertig










26. Februar 2009 um 8:21 Uhr
Guten Morgen ihr Zwee,
sehr hübschen Tisch habt ihr da. Hoffe ich seh mich da mal bald gelagen
Gruß von uns Zwee
Marietta und Guido