Perfect Couple

Jahresrückblick 2009

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2009 war aus verschiedenen Gründen ein turbulentes Jahr. Nicht alleine, weil wir geheiratet haben, sondern in vielerlei Hinsicht. Da wir zur Zeit nicht mehr so regelmäßig schreiben, ist hier die richtige Stelle, das Jahr revue passieren zu lassen und die “Highlights” noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Jahresrueckblick2009

Jahreswechsel mit Möbeltransport

Der Jahreswechsel 2008/2009 war für uns keine beschauliche Zeit, sondern harte Arbeit. Nach langen Monaten stand Helas Umzug von Bayern nach Hessen an. Mit Hilfe guter Freunde konnten wir die Aufgabe letztlich doch relativ einfach bewerkstelligen (Timo, da steht noch ein Essen aus). Vieles landete erst mal im Keller, weil auch 160 qm Wohnfläche nicht unendlich sind und wir es einfach nicht vollgestopft mögen. Renovieren, Transportieren, Einrichten beschäftigten uns in den letzten Tagen des alten und den ersten Tagen des neuen Jahres.

Volle Packung Mittelalter

2009 stand nicht nur im Zeichen unserer Hochzeit, es stand auch im Zeichen eines prallvollen Terminkalenders in Sachen Mittelalter. Insgesamt waren wir auf ungefähr 14 (in Worten Vierzehn) oder mehr Veranstaltungen unterwegs. Bereits im Januar, zu Helas Geburtstag, nahmen wir an der Winter-Eifelwanderung teil. Es folgten das Marsfeld im April, Freienfels im Mai, natürlich unsere Mittelalterhochzeit im Mai, Herzberg, Aue, Hagen, Tannenberg undsoweiterundsofort. Ende Oktober hatte ich noch das Glück, in Holland am FFC Herbstmanöver teilzunehmen (leider ohne Hela). Was für eine Kulisse, was für ein Film.

Den Jahresabschluss machte das FFC Winterbankett auf der Tannenburg. Ein großartiges Ambiente mit perfektem Wetter bei minus 20 Grad und Schnee. OK, in der Burg war es ein wenig wärmer (so um den Gefrierpunkt). Eisblumen gab es trotzdem an den Fenstern – das gibt es heute mit Doppelverglasung und Thermopenfenstern eigentlich nicht mehr. Aber dank unseres neu erworbenen Monsterschaffells (2×2 m) und des selbstgebauten Steckbetts mussten wir nicht ansatzweise frieren.

Die Hochzeit(en)

Den Höhepunkt des Jahres bildete natürlich unsere Hochzeit. Eigentlich unsere Hochzeiten. Denn im Grunde haben wir ja zweimal geheiratet. Einmal offiziell in “zivil” und einmal mittelalterlich, eine Woche später. Es waren beides rauschende Feste, die für uns unvergesslich sind und bleiben werden. Unmöglich zu sagen, welche Feier besser war. Beide waren einzigartig und eben unvergesslich (sagte ich ja bereits). Mehr dazu gibt es hier und hier.

Kochen bis der Arzt kommt

Unsere legendären Kochsessions haben wir natürlich das ganze Jahr über beibehalten. Wir haben viel experimentiert und waren oft vom begleitenden Kochwein schon so benebelt, dass wir das eigentliche Resultat nur noch schemenhaft mitbekommen haben. Dann eben auf ein Neues. Der Gipfel war natürlich wieder das Weihnachtsmenü, aber dazu später mehr.

Ein neuer Job

Wie geplant, hat Hela in der zweiten Jahreshälfte dann auch einen neuen Job gefunden, auch wenn es im oft zitierten Krisenjahr 2009 nicht ganz einfach war und die Bezeichnung “Traumjob” vermutlich nicht verdient. Aber wir wollen mal nicht auf hohem Niveau klagen. Immerhin reicht unser bescheidenes Einkommen noch aus, uns die eine oder andere “Spinnerei” zu finanzieren (siehe weiter unten “Toys for Boys and Girls”) und am Hungertuch nagen wir auch noch nicht (siehe weiter oben “Kochen bis der Arzt kommt”).

Toys for Boys (and Girls)

In gewisser Hinsicht war es auch ein Jahr der mehr oder weniger notwendigen bzw. sinnvollen Anschaffungen. Nicht, dass wir ernsthaft irgendetwas benötigt hätten. Unsere Wohnung ist vollständig eingerichtet (spätestens nachdem wir unsere Esszimmereinrichtung erneuert hatten), wir sind vollständig gekleidet und es mangelt an nichts. Aber genau in diesen Momenten meint man ja dieses oder jenes “unbedingt” zu brauchen. So fanden in der zweiten Jahreshälfte ein Samsung LCD Flachbild-TV, eine digitale Spiegelreflexkamera (Canon EOS 450d) und ein 27 Zoll Apple iMac den Weg in unsere Gemächer.

Wie man sich bettet, so liegt man

In gewisser Weise haben wir aber auch so was wie eine Odyssee hinter uns. Na ja “hinter uns” trifft es leider nicht ganz, eigentlich stecken wir noch mitten drin: Nachdem wir Anfang des Jahres das verhasste Wasserbett in den Keller verbannt hatten (wir wollten es eigentlich verkaufen) und uns ein neues Bettgestell gekauft haben, kamen wir irgendwann zu dem Entschluss: Ein neuer Lattenrost muss her. Gesagt, getan. Leider merkten wir nach wenigen Wochen, dass wir hier in die Scheiße gegriffen hatten und entschlossen uns nun für viel Geld zwei separate High-Tech-Lattenroste anzuschaffen (“alter” Lattenrost auch in den Keller).

Irgendwann stellten wir fest, dass auch die nicht der Weisheit letzter Schluss sind und kauften Anfang Dezember eine entsprechende High-Tech-Matratze. Viel Wissenschaft um nichts. Nach nun etwa sechs Wochen erweist sich das Teil als Fehlkauf und einem einschlägig bekannten schwedischen Einrichtungshaus sein Dank, können wir das Teil nun auch wieder zurück geben. Also, geht diese “Reise” weiter, aber was soll´s. Der Weg ist das Ziel.

Jahresabschluss – Weihnachtszeit und Jahreswechsel

Das Jahresende kam schneller als erwartet (klingt komisch, ist aber so). Und nach einem fast nicht stattfindenden November war es auch schon Dezember und Weihnachten stand vor der Tür. Wohnung dekorieren (jetzt seid doch mal gemütlich…), am 23. Dezember einen Weihnachtsbaum kaufen (Du bekommst fast nix mehr…) und vor allem, das seit Wochen geplante Weihnachtsmenü kurz vor knapp komplett umwerfen und neu planen (im Pläne umwerfen waren wir ja schon immer groß). Am Ende verlief alles reibungslos – eigentlich trifft “perfekt” den Kern der Sache noch besser.

Ich bin dann jetzt auch ganz offiziell “Chefkoch”, da ich zum Fest mit einer bestickten Kochjacke und einem Satz Damastmesser ausgestattet wurde und Hela hat nun mit ihrer neuen Canon keine Ausrede mehr für schlechte Bilder.

Zwischen den Jahren hatte ich etwas Ruhe, um vom Windows-Anwender zum Mac-Freak zu werden – einfacher, als ich je zu hoffen wagte. Frei nach dem Motto “An Apple a day keeps the docs away” oder “In a world without walls and fences, who needs Windows and Gates” konvertierte ich zum “wahren Glauben”. Hela musste leider arbeiten.

Zu Silvester fuhren wir gen Bayern an den Chiemsee, um mit Conny und Mark den Jahreswechsel zu feiern. Mit opulentem Mampf vom heißen Stein, einer Himbeer-Weißbierbohle (die können was, die Himbeeren…) und gewissen Überraschungen (dazu mehr zu einem späteren Zeitpunkt) begrüßten wir das neue Jahr. An Neujahr noch einen Abstecher zu Beate, die wir am 2. Januar mit nach Hessen nahmen. Dem Monsterstau an dem Tag sind wir relativ gut entkommen. Von Prien bis nach Mainburg, über das verschneite Land und ein paar weitere Schleichwege später, erreichten wir fast staufrei (um München herum war 100 km stehen angesagt) unsere Wohnung.

Und so endete das Jahr 2009 ebenso positiv, wie es angefangen hatte.

Hallo 2010!

Mögest Du mindestens genauso spannend, ereignisreich und glücklich sein, wie Dein Vorgänger. Das wünschen wir Euch allen von ganzem Herzen!

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